SEZ BW Burundi Nouvelles Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg
Nouvelles 2/2011
Partnerschaftliche Zusammenarbeit Baden-Württemberg - Burgundi

Sehr geehrte Damen und find viagra no prescription required Herren,
liebe Freunde und professional cialis online Förderer der SEZ,
liebe Burundi-Engagierte,

mit dem neuen Jahr startet das Kompetenzzentrum Burundi in die Konsolidierungsphase seines Aufbaus. Ausdruck dessen ist die im Dezember frei geschaltete Website www.bw-burundi.com. Mit Informationen zu Burundi sowie aktuellen Berichten aus der Partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und buying real viagra without prescription Burundi dient sie als Plattform der Vernetzung. Interaktiv nutzbar sind die Plattform BW-Burundi zur Vorstellung der Burundi-Initiativen, das zweisprachige Forum BW-Burundi in Form eines Blogs sowie der landesweite Veranstaltungskalender. Engagierte und purchase real name brand viagra Interessierte können so direkt und purchase viagra unmittelbar auch über Landesgrenzen hinweg in Kontakt und best viagra alternative Austausch treten.

Wir möchten Sie herzlich einladen, die Website aktiv zu nutzen und cialis express delivery für Ihr Engagement einzusetzen! Sie ist ein Ort der grenzenlosen Kommunikation rund um das Thema Burundi und viagra original pfizer order lebt von Ihren Beiträgen, beispielsweise in Form von Fragen, Informationen, Gesuchen und Angeboten.

Lesen Sie in dieser zweiten Ausgabe der BW-Burundi Nouvelles über die Funktionalität der Website sowie über die aktuelle Lage in Burundi, über vorbildlichen Einsatz für das Land und außergewöhnliche Projekte. Wir wünschen Ihnen eine anregende und informative Lektüre und freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr. Karl-Hans Schmid

 

28.01.2011  

Rubriken

Baden-Württemberg und Burundi

  Aus der partnerschaftlichen Zusammenarbeit

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Delegation aus Burundi zu Gast in Baden-Württemberg


Im Rahmen der Intensivierung der Partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Burundi besuchte eine offizielle burundische Delegation mit Außenminister Nsanze das Land am 10. November 2010. Dieser Besuch war der erste einer offiziellen burundischen Delegation seit dem Ende des Bürgerkrieges und dem politischen Neubeginn mit den Wahlen 2005.

Landtagsvizepräsidentin Christa Vossschulte MdL empfing die Burundi-Delegation im baden-württembergischen Landtag.
Foto: Landtag von Baden-Württemberg


Im Rahmen der Intensivierung der Partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Burundi empfing das Land Baden-Württemberg am 10. November 2010 eine burundische Delegation mit Augustin Nsanze, designierter burundischer Außenminister, Botschafter Egide Ndikuriyo, burundischer Generaldirektor für Internationale Beziehungen mit Europa und Amerika, Barthélemy Mfayokurera, Geschäftsträger an der burundischen Botschaft in Berlin sowie Dietrich von Berg, Honorarkonsul von Burundi. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) plante und organisierte den Besuch.

Christa Vossschulte MdL, Landtagsvizepräsidentin von Baden-Württemberg, lud unter Teilnahme der entwicklungspolitischen Sprecher zu einem gemeinsamen Arbeitsessen in den Landtag von Baden-Württemberg ein. Danach fanden Gespräche mit Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, Minister für Bundes-, Europa- und internationale Angelegenheiten, in der Villa Reitzenstein statt.

Bei der anschließenden Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Staatministerium würdigte der Außenminister der Republik Burundi, Augustin Nsanze, persönlich die seit vielen Jahren in Burundi Engagierte Hannelore Klabes, aktives Mitglied des Netzwerks Burundi der SEZ und bedankte sich im Namen der Republik Burundi für ihr Engagement. Zum Abschluss des Besuchs in Baden-Württemberg fand in den Räumen der SEZ ein intensives Arbeitsgespräch bezüglich der Stärkung des Kompetenzzentrums Burundi statt. Der Außenminister machte die Zusage, sich in Sachen Zollbefreiung für Sachspenden aus Baden-Württemberg zu engagieren und das Burundi-Netzwerk Gesundheit durch Informationsweitergabe zu unterstützen. Noch am selben Abend setzte die Delegation ihre Deutschlandreise nach Berlin fort.

Dieser Besuch war der erste einer offiziellen burundischen Delegation seit dem Ende des Bürgerkrieges und dem politischen Neubeginn mit den Wahlen 2005. Der Gegenbesuch der offiziellen burundischen Delegation nach Baden-Württemberg entstand auf der Basis einer Begegnung zwischen der baden-württembergischen Delegation unter der Leitung des ehemaligen Ministers für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz und heutigen CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Hauk MdL und dem burundischen Außenministers Nsanze in Bujumbura im Frühjahr 2009. In Baden-Württemberg werden die gegenseitigen Besuche positiv gewertet. 

Website des Kompetenzzentrums online
Neuer Schub für Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Burundi


Die Homepage des Kompetenzzentrums Burundi bei der SEZ ging am 3.12.2010 beim Burundi-Treffen online. Dr. Bernhard Lasotta MdL, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats der SEZ, schaltete die Internetpräsenz frei. Mit der Website BW-Burundi hat sich das Kompetenzzentrum als feste Instanz etabliert. Das Burundi-Netzwerk der SEZ hat in den vergangenen Monaten an Dynamik gewonnen.

Freischaltung der BW-Burundi-Website durch Dr. Bernhard Lasotta MdL (rechts) mit Dr. Karl-Hans Schmid und Daniela Casabona. Foto: SEZ


Die Homepage des Kompetenzzentrums Burundi bei der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) ging am Freitag, 3.12.2010, beim Burundi-Treffen mit über 80 Teilnehmern im Landtag von Baden-Württemberg, online. Dr. Bernhard Lasotta MdL, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats der SEZ, schaltete die Internetpräsenz frei mit den Worten: „Ein weiterer Schritt für die Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden- Württemberg und Burundi ist gemacht: Mit der Website BW-Burundi hat sich das Kompetenzzentrum Burundi bei der SEZ als feste Instanz etabliert. Das Kompetenzzentrum koordiniert und bündelt die baden-württembergischen Aktivitäten nach Burundi. Hier wird Vernetzung konkret.“

Die Website www.bw-burundi.com dokumentiert die Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Burundi. Darüber hinaus bietet sie Informationen zu Burundi und dient als Plattform für alle Burundi-Engagierten. Interaktiv nutzbar ist beispielsweise das Forum BW-Burundi in Form eines Blogs, in dem Burundi-Engagierte und Interessierte über Landesgrenzen hinweg in Kontakt und Austausch treten können. Daniela Casabona, Leiterin des Kompetenzzentrums, führte in die Funktionalität der Website ein.

Das Burundi-Netzwerk der SEZ hat in den vergangenen Monaten an Dynamik gewonnen. Fachlicher Austausch und persönliche Begegnungen tragen spürbar zur Intensivierung der Partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei. Bisherige Projektideen gewinnen an Konturen und gestalten sich zielgerichtet. Wichtige Synergien geben dem Kreis der Burundi-Akteure in ihrem Engagement neue Schubkraft.

2009 hat das Land Baden-Württemberg die SEZ mit der Bündelung und Koordinierung der Aktivitäten nach Burundi, der Betreuung der mit Landesmitteln geförderten Projekte sowie dem Ausbau der Partnerschaftlichen Beziehungen beauftragt. Zur Umsetzung dieser Aufgaben sowie als Schnitt- und Servicestelle dient das Kompetenzzentrum Burundi.

Große Teilnehmerzahl bei Burundi-Treffen


Mit über 80 Teilnehmern stieß das Burundi-Treffen im Landtag von Baden-Württemberg am 3.12.2010 auf großes Interesse. Neben dem Informationsaustausch zu Burundi mit Fachvorträgen stand die Freischaltung der Homepage des Kompetenzzentrums Burundi bei der SEZ im Mittelpunkt.

Auf Informationsaustausch und aktive Vernetzung zielen die Burundi-Treffen.
Foto: SEZ  


Die Website des Kompetenzzentrums Burundi ist Plattform für die Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Burundi und zielt auf die intensivere Vernetzung der Burundi-Akteure. Dr. Bernhard Lasotta MdL, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats der SEZ, schaltete die Internetpräsenz frei.

Daniela Casabona, Leiterin des Kompetenzzentrums, informierte über den Stand des Kompetenzzentrums sowie die laufenden Aktivitäten und führte in die Funktionalität der Website ein. Weitere Informationen

Von Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung in Kirundo, im Nordosten Burundis, berichtete Michael Fritz, Vorsitzender des Vereins Viva con Agua de real viagra online cialis online pharmacy Sankt Pauli e. V. bei seiner Vereinsvorstellung. Weitere Informationen

Über die aktuelle Lage in Burundi informierten die beiden Burundi-Experten Pater Benno Baumeister, Afrika-Missionar der „Weißen Väter“, sowie der burundische Unternehmer Jean-Claude Minani, Geschäftsführer von World’s Exchange GmbH und Vorsitzender von Futura Burundia e. V.

Pater Benno Baumeister bewertete die aktuelle Sicherheitslage in Burundi sowie das Zusammenwachsen der Tutsis und Hutus positiv. Schwierig jedoch seien die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen, die besonders unter den Folgen des Krieges, der Armut und der Verbreitung von Aids litten. Baumeister schilderte die prekäre Alltagssituation der Aidswaisen in den Armenvierteln Bujumburas und die Hilfestellung durch die kirchliche Initiative Nouvelle Espérance. Weitere Informationen

Nach Einschätzung Jean-Claude Minanis verläuft die Konsolidierung der jungen Demokratie in Burundi positiv. Minani nannte die Schwerpunkte des Fünf-Jahres-Programms des Präsidenten. Hauptprobleme Burundis seien das stetige Bevölkerungswachstum, die Rückkehr der Kriegsflüchtlinge, die sich verschärfende Landknappheit und das nach wie vor hohe Gewaltpotenzial im Land, so Minani. Kernaufgabe der Regierung sei die Reintegration ehemaliger Kämpfer beider Seiten u. a. durch gewaltfreie Konfliktbearbeitung.

Im Anschluss an die Fachvorträge entwickelte sich eine lebhafte Diskussion unter den Burundi-Engagierten.

Burundi-Netzwerk-Treffen Gesundheit


Am 26. Oktober 2010 fand das zweite Treffen des Burundi-Netzwerks Gesundheit statt. Christoph Klitsch-Ott, Referatsleiter Afrika/Naher Osten von Caritas International, informierte in seinem Vortrag über die aktuelle gesundheitliche Versorgung in Burundi. Diee Erkenntnisse und Diskussionsergebnisse werden die Teilnehmer des Burundi-Netzwerks Gesundheit in ihre weitere Arbeit im Gesundheitssektor einbeziehen. 

Teilnehmer des Burundi-Netzwerk-Treffens Gesundheit.
Foto: SEZ


Im Oktober 2010 traf sich zum zweiten Mal das Burundi-Netzwerk Gesundheit im Landtag von Baden-Württemberg. Dieses war auf Initiative von Dr. Bernhard Lasotta MdL, entwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg und stellvertretender SEZ-Stiftungsratsvorsitzender, sowie der SEZ im April 2010 gegründet worden. Es wird vom Kompetenzzentrum Burundi der SEZ koordiniert. Dieses Netzwerk zielt auf fachlichen Austausch der baden-württembergischen Burundi-Akteure im Gesundheitsbereich und auf die Bündelung ihres Know-hows im Hinblick auf den Aufbau neuer Partnerschaften. Hierfür wurde nach dem ersten Treffen ein Umfragebogen zu den Angeboten für eine Zusammenarbeit aus dem Bereich Gesundheit erstellt und die Ergebnisse auf der Website des Kompetenzzentrums veröffentlicht.  

Erste Synergien zeigten sich: Dr. Evelyn Herz und Kaplan Grégoire Harerimana fanden auf diesem Weg zusammen. In Kajabure/Bururi wird derzeit ein Gesundheitszentrum errichtet. Für das Jahr 2011 plant Dr. Herz einen Kurzzeiteinsatz mit Ärzten aus unterschiedlichen Fachrichtungen in diesem Gesundheitszentrum.

Auch Burundier vor Ort hörten von dem neu entstandenen Netzwerk. So erhielt das Kompetenzzentrum Burundi bei der SEZ eine Anfrage eines burundischen Medizinstudenten aus der Universität Bujumbura, der seine Zusammenarbeit im Bereich medizinischer Versorgung anbot. Die SEZ vermittelte ihn an Dr. Reiner Schach, der im Krankenhaus Songa/Gitega mehrmals im Jahr für Kurzzeiteinsätze tätig ist. Dort behandelt und operiert er Patienten. Darüber hinaus legt er ein besonderes Augenmerk auf die Aus- und Weiterbildung des Pflegepersonals, der Krankenschwestern und der medizinisch-technischen Assistenten, um sie für eine eigenständige und nachhaltige Arbeitsweise zu qualifizieren. Im Dezember 2010 hat der Medizinstudent ein mehrwöchiges Praktikum unter Leitung von Dr. Schach absolviert, ein Folgepraktikum wird im Frühjahr 2011 begonnen. 

Zu einem Schwerpunkt der Arbeitssitzung im Oktober zählte die Ausarbeitung des Standes der allgemeinen aktuellen gesundheitlichen Versorgung in Burundi mit dem Ziel einer anschließenden Erfassung des Bedarfs sowie mögliche Kooperationsmöglichkeiten für den Gesundheitssektor in Burundi. Besondere Impulse gab Christoph Klitsch-Ott, Referatsleiter Afrika / Naher Osten bei Caritas International, in seinem Kurzreferat. Als Ergebnis der Diskussion stand die Forderung, noch detaillierter und intensiver den Bedarf der gesundheitlichen Versorgung landesweit zu ermitteln, bevor punktuell burundische Krankenstationen unterstützt würden. Sehr wichtig seien bei jeglicher Aktivität des Landes Baden-Württemberg die Einbeziehung der Bedürfnisse und des Willens der burundischen Partner selbst und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Es mache erst Sinn, sich im Gesundheitsbereich aktiv zu engagieren, wenn die Visionen der burundischen Regierung und die des zuständigen burundischen Gesundheitsministeriums erfragt sowie einbezogen werden würden. Die nächste Arbeitssitzung, die am 12. April 2010 im Landtag von Baden-Württemberg stattfinden wird, wird weiteren Aufschluss geben.

Weitere Informationen über das Netzwerk Gesundheit

Über das neu geschaffene interaktive Forum BW-Burundi haben Sie die Möglichkeit, sich direkt online auszutauschen. Melden Sie sich an unter www.bw-burundi.com/wordpress.

Bundesverdienstkreuze für Miglieder des Burundi-Netzwerkes


Annemarie Keicher und Hannelore Klabes, beide im Burundi-Netzwerk der SEZ aktiv, zeichnete der Bundespräsident im Herbst 2010 für ihr herausragendes Burundi-Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus.


Bei einer Feierstunde am 12. Oktober 2010 in Gundelsheim überreichte Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Annemarie Keicher die Ehrung des Bundespräsidenten. Sie würdigte den jahrzehntelangen Einsatz Keichers für die Menschen in Burundi mit den Worten: „Sie haben Brücken zwischen Menschen in Deutschland und Afrika geschlagen.“
Seit 30 Jahren setzt Annemarie Keicher sich im Rahmen einer kirchlichen Entwicklungspartnerschaft für Burundi ein. In dieser Zeit sind unter ihrer Leitung 19 Container mit Hilfsgütern nach Burundi gestartet. Unermüdlich knüpfte die heute 64-Jährige Kontakte zwischen Deutschland und Burundi. Sie gewann viele Mitstreiter für die Entwicklungshilfe und löste in Gundelsheim eine Welle der Solidarität für Burundi aus. Drei Waisenhäuser konnten aufgebaut und für Hunderte Waisenkinder das Schulgeld aufgebracht werden. Daneben wurde die örtliche Wirtschaft in der burundischen Partnergemeinde mit Spenden unterstützt. So gab Annemarie Keicher den Menschen in Burundi bessere Zukunftsperspektiven.
Dr. Bernhard Lasotta, CDU-Landtagsabgeordneter und stellvertretender SEZ-Stiftungsratsvorsitzender, würdigte das Engagement Annemarie Keichers in seiner Laudatio: „Annemarie Keicher hat sich nie in den Vordergrund gedrängt, sondern Menschen zusammengebracht.“ Die Geehrte bedankte sich für die hohe Auszeichnung und sicherte die Fortführung ihres Engagements für Burundi zu.

Aus den Händen von Kulturstaatssekretär Georg Wacker MdL erhielt Hannelore Klabes das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihr karitatives Burundi-Lebenswerk am 10. November 2010. Wacker, der Mitglied des SEZ-Stiftungsrats ist, sprach ihr Respekt und Anerkennung aus. Der Außenminister der Republik Burundi, Augustin Nsanze, der bei der Feierstunde im Staatsministerium von Baden-Württemberg zugegen war, würdigte den Einsatz von Hannelore Klabes und bedankte sich im Namen der Republik Burundi für ihr Engagement.
Seit über zwanzig Jahren setzt sich Hannelore Klabes für die Menschen und die Entwicklungszusammenarbeit in Burundi ein. Kontinuierlich verbessert sie dort die Zukunftschancen und schärft hierzulande dafür das Bewusstsein. So schickte die vierfache Mutter Container mit gesammelten Hilfsgütern nach Burundi, half in Burundi Näh- und Handarbeitsschulen in Behinderten- und Waisenzentren einzurichten und unterrichtete in einer Ausbildungsschneiderei sowie in einer Noviziatschule. Als Senior-Expertin ging Klabes für ein Jahr nach Burundi, um in einem Behinderten-Zentrum mitzuhelfen. Als Multiplikatorin setzt sie sich für die Verbreitung der Heilpflanze „Artemisia annua“ gegen Malaria ein. Neben ihrem Engagement im Burundi-Netzwerk der SEZ nahm sie u. a. an zwei Delegationsreisen Baden-Württembergs nach Burundi teil. Ihre Eindrücke beschreibt sie in dem Buch „Bei den vergessenen Kindern Burundis - Mein zweites Leben in Afrika“.

  Burundi Aktuell

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Burundi ein halbes Jahr nach den Wahlen


Die Situation Burundis nach dem Wahljahr 2010 stellt sich zunächst nicht schlecht dar. Dennoch werfen der Wahlvorgang und die politischen Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition im Nachgang einige Schatten auf den burundischen Alltag. Neben den politischen Querelen steht Präsident Nkurunziza vor gewaltigen Herausforderungen, in deren Zentrum neben Frieden und Sicherheit insbesondere die Bekämpfung der Armut und Korruption stehen.
 

von Dr. Helga Dickow, Arnold-Bergstraesser-Institut Freiburg


Auf den ersten Blick sieht Anfang 2011 die Zwischenbilanz für Burundi gar nicht so schlecht aus: Wie der wiedergewählte Präsident Pierre Nkurunziza bei seiner Amtseinführung im August des vergangenen Jahres betonte, konnte zum ersten Mal in der Geschichte des Landes ein gewähltes Parlament die gesamte Legislaturperiode zu Ende führen und im Anschluss eine neue beginnen. Auch für den Präsidenten ist es die zweite Amtszeit, allerdings wurde er zum ersten Mal direkt gewählt. Die in der neuen Verfassung festgelegten Quoten für alle Bevölkerungsgruppen, politischen Parteien sowie Gender wurden bei der Bestellung in die politischen Ämter auf allen Ebenen – mit Ausnahme der Lokalverwaltungen – respektiert. Die Hutu-Tutsi-Dichotomie spielte während des Wahlmarathons zwischen Mai und September 2010 kaum eine Rolle. Burundi schien einem langfristigen Frieden einen großen Schritt näher gekommen zu sein. Das Friedensabkommen von Arusha ist nunmehr vollständig umgesetzt.

Aber der Wahlprozess ging nicht reibungslos vonstatten: Nach den Kommunalwahlen am 24. Mai 2010 boykottierte die gesamte Opposition wegen angeblicher Wahlfälschung die Präsidentschaftswahlen am 28. Juni. Amtsinhaber Nkurunziza siegte unangefochten. Nur die landesweite Teilnahme der Oppositionsparteien Union pour le progrès national (UPRONA) und einer Splittergruppe der Front pour la démocratie au Burundi, die FRODEBU-Nyakuri, an den Parlamentswahlen am 23. Juli gaben diesen und damit auch dem Parlament eine demokratische Legitimation. Die Regierungspartei Conseil national pour la défense de viagra professional la démocratie – Forces pour la défense de la démocratie (CNDD-FDD) konnte sich freilich mit einer komfortablen Mehrheit der Stimmen durchsetzen. Sie gewann 81 von 103 Sitzen in der Nationalversammlung. Die früher von Tutsi dominierte UPRONA erhielt 17 und die Hutu-Partei FRODEBU-Nyakuri fünf Sitze. Die restlichen drei Sitze fielen verfassungsgemäß an Vertreter der ethnischen Minderheit der Twa.

Einen weiteren Schatten wirft die Abwesenheit der politischen „Schwergewichte“ während des Wahlmarathons und nun auch im Alltag in Burundi. Hier sei zum einem hingewiesen auf die Wahlabstinenz der FRODEBU zugunsten einer Splitterpartei, der Regierungsnähe nachgesagt wird, und zum anderen auf die Flucht der beiden Politiker Alexis Sinduhije und Agathon Rwasa im August ins Ausland. Der international renommierte Journalist Sinduhije – 2008 vom Time Magazine zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten gewählt, Gründer der Partei Mouvement pour la sécurité et la démocratie (MSD) – war vor allem bei jungen Hutu und Tutsi beliebt, die den Bürgerkrieg nicht mehr erlebt hatten. Anhänger der MSD werden seit seiner Flucht immer wieder von Sicherheitskräften verhaftet. Rwasa ist der Führer der Forces nationales de cialis order libération (FLN), einer Hutu-Guerilla, die erst 2009 die Waffen niedergelegt hatten, um an den Wahlen teilzunehmen. Er galt als ernsthafter Herausforderer Nkurunzizas, der sich ebenfalls erst nach dem Friedensvertrag von Arusha vom Rebellenführer zum Politiker gewandelt hatte. Berichten zufolge rekrutieren die FLN inzwischen wieder Kämpfer sowohl in Burundi als auch im Südkivu in der Demokratischen Republik Kongo. Die Regierungen der Nachbarstaaten scheinen zwar wenig Interesse zu zeigen, eine neuerliche Hutu-Guerilla-Bewegung zu unterstützen, aber im Südkivu sind etliche Rebellengruppen aktiv, für die die FLN sich gegen Entsoldung engagieren könnten. Des Weiteren häufen sich Gerüchte, dass Rwasa sich mit Hutu-Milizen, die die Regierung Kagame in Ruanda bekämpfen, zusammenschließen könnte. Falls sich die FLN und die Forces démocratiques de viagra canadian libération du Rwanda (FDLR) zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen ihre jeweiligen Regierungen verbünden würden, wäre der ohnehin brüchige Frieden in der Region der Großen Seen ernsthaft gefährdet. Ungeklärte Zwischenfälle in den Sümpfen von Rukoko im September 2009 und Leichenfunde, die den FLN zugerechnet werden, deuten schon auf bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen der Regierungsarmee und Rebellen hin, was die Regierung allerdings dementierte.

Wird die Politik des neuen und alten Präsidenten die Schatten verscheuchen? Zur Befriedung des Landes und des Machtkampfs zwischen verschiedenen Hutu-Gruppierungen und nicht mehr zwischen Hutu und Tutsi wie in der Vergangenheit setzt Präsident Nkurunziza auf Versöhnung und wirtschaftliche Reformen – und wird dabei vom Ausland unterstützt. Bei seinem Regierungsantritt versprach er der Bevölkerung Frieden, Sicherheit und Versöhnung sowie Verbesserung des Gesundheitswesens, des Bildungssystems, der Infrastruktur und den Ausbau der Landwirtschaft sowie den Kampf gegen Armut und Korruption. Letzteres ist wohl auch sehr nötig, denn Transparency International erklärte Burundi jüngst zum korruptesten Land in der Region. Einige hochrangige Beamte wurden schon wegen Unterschlagung verhaftet – auch wenn Kritiker dies nur als Augenwischerei werten. Der Ausbau der Infrastruktur und politische Reformen werden durch den Internationalen Währungsfonds gefördert: Er gewährte dem Land einen zusätzlichen Kredit über zehn Millionen US Dollar. Elektrizitätsversorgung und Verbesserung der landwirtschaftlichen Bewässerung stehen auf dem Plan. Gleichzeitig soll die landwirtschaftliche Produktion gesteigert, die Integration in die East African Community (EAC) vorangetrieben und der Finanzsektor reformiert werden. Insbesondere die geplante Integration in die EAC werten Beobachter als Druckmittel für „good governance“ im Finanzsektor. Letztendlich hängt der wirtschaftliche Aufschwung aber davon ab, ob die politische Stabilität gewahrt bleibt, der brüchige Frieden anhält und Rebellen nicht wieder zu Waffen greifen.

Zur Person:
Dr. Helga Dickow studierte Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in Freiburg und London und promovierte mit einer Arbeit zur politischen Rolle der Kirchen in Südafrika während der Zeit der Apartheid. Sie war von 1988 bis 1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arnold-Bergstraesser-Instituts (ABI) in Freiburg und von 1996 bis 1998 des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt. 1999 bis 2001 war sie als Referatsleiterin beim Diakonischen Werk der EKD in Stuttgart und von 2001 bis 2004 als Auslandsmitarbeiterin in einem Grundbildungsprojekt für die GTZ im Tschad tätig. Seit ihrer Rückkehr ans ABI liegen ihre Forschungsschwerpunkte auf der Politik sowie ethnischen und religiösen Konflikten des südlichen und zentralen Afrikas.

  Aktiv für Burundi

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Neue Website fördert Vernetzung


Das Internetportal www.bw-burundi.com dokumentiert die Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Burundi. Sie fördert die Vernetzung zwischen den Burundi-Engagierten über Landesgrenzen hinaus. Machen Sie sich vertraut mit den Funktionalitäten der Website, die im Folgenden beschrieben werden.


Die Website www.bw-burundi.com dokumentiert die Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Burundi. Darüber hinaus bietet sie Informationen zu Burundi und dient als Plattform für alle Burundi-Engagierten. Lesen Sie im Folgenden über nützliche Funktionalitäten und interaktive Elemente der Website zur Intensivierung der Vernetzung.

Burundi Aktiv
Unter dem Menüpunkt „Burundi Aktiv“ befinden sich die Bereiche, die gezielt die Kontaktaufnahme unter den Burundi-Aktiven erleichtern. Hier finden Sie Gleichgesinnte und erfahren von beispielhaften Projekten in Burundi. Ihr eigenes Engagement kann durch den fachlichen Austausch und genutzte Synergien um ein Vielfaches einfacher werden!
Zu Burundi Aktiv

Gelebte Partnerschaft
Zukunftsweisend, zielgerichtet und auf Augenhöhe arbeiten zahlreiche Aktive aus Baden-Württemberg und Burundi in ihrer Projektpartnerschaft seit vielen Jahren zusammen. Sie leben die Partnerschaft und geben ein gutes Beispiel.

In Kurzprofilen stellen sich im Unterpunkt Gelebte Partnerschaft baden-württembergische Initiativen und ihre burundischen Projektpartner sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit vor. BW-Burundi-Interessierte gewinnen einen Einblick über die Bandbreite vorhandener Partnerschaften zwischen baden-württembergischen und burundischen Akteuren und können gezielt zu ihnen Kontakt aufnehmen.

Möchten auch Sie Ihr Engagement vorstellen? Bitte füllen Sie das Formular unter www.bw-burundi.com/burundi-aktiv/gelebte-partnerschaft/ aus und senden es an die SEZ.

Abgeschlossene Projekte
Im Unterpunkt Abgeschlossene Projekte werden abgeschlossene Projektmaßnahmen vorgestellt, die aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg seit 2009 gefördert wurden.

Insgesamt sieben Vorhaben in Burundi mit einem Fördervolumen von 91.500 Euro wurden 2009 aus den Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg in den Bereichen Wasserversorgung, Alphabetisierung, Grundbildung und berufliche Bildung sowie Gesundheitsfürsorge bewilligt.

Forum BW-Burundi
Dritter Menüpunkt unter „Burundi Aktiv“ ist das Forum BW-Burundi, das einer Pinnwand gleich den direkten Austausch unter den Burundi-Engagierten ermöglicht. Das Forum ist zweisprachig, in Deutsch und Französisch, in Form eines Blogs angelegt und interaktiv nutzbar. So kann Kommunikation über Landesgrenzen hinweg, unmittelbar und ohne Barrieren funktionieren. In Form von Artikeln können Burundi-Engagierte und -Interessierte Fragen, Anliegen, Gesuche und Angebote einstellen, auf die wiederum weitere Nutzer des Forums BW-Burundi in Form von Artikeln und Kommentaren reagieren können.

Wir möchten Sie herzlich einladen, das Forum aktiv zu nutzen, damit es ein lebendiger Ort der virtuellen Begegnung und des Austauschs rund um das Thema Burundi wird!
Zum Forum BW-Burundi

Plattform BW-Burundi
Sie möchten wissen, welche entwicklungspolitischen Initiativen mit Burundi-Engagement es in Baden-Württemberg gibt? Um einen Überblick zu erhalten und zu wissen, wer zu einem bestimmten Thema tätig ist oder Burundi-Aktivitäten durchführt, dient Ihnen die Plattform BW-Burundi. Sie finden sie unter dem Menüpunkt „Plattform BW-Burundi“. Mittels dieser Internet-Datenbank können Burundi-Aktive sich und ihre Arbeit präsentieren, Kontakte knüpfen, sich austauschen und vernetzen sowie Synergien herstellen. Tragen auch Sie Ihr Engagement auf der Plattform BW-Burundi ein!
Zur Plattform BW-Burundi

Veranstaltungen
Im Menüpunkt “Veranstaltungen” haben Sie im Unterpunkt “Landesweite Burundi-Veranstaltungen” die Möglichkeit, die Vielfalt an Burundi-Veranstaltungen in Baden-Württemberg einzusehen. Interaktiv nutzbar ist der Unterpunkt Veranstaltungen eingeben / bearbeiten. Wir laden Sie herzlich ein, hier ihre eigenen Burundi-Veranstaltungen bekannt zu geben.

Trinkwasser und sanitäre Anlagen für Burundi


„Sauberes Trinkwasser für alle!“ fordert der Verein Viva con Agua de Sankt Pauli e. V. Allen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen, ist für den Verein die Motivation zum Handeln. Auch in Burundi unterstützt Viva con Agua Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung.

Freude bei Groß und Klein über die Anlieferung von Wassertanks in Kirundo.
Foto: Viva con agua de St. Pauli e. V.


Wie der Ernst der Wassernotlage mit der Freude am Helfen erfolgreich und zielgerichtet vereint werden kann, zeigt Viva con Agua de Sankt Pauli e. V. (VcA). Neben aktiver Netzwerkarbeit erregt der Verein großes Aufsehen durch seine kreativen Fundraising-Aktionen, beispielsweise Konzerte, Wassermärsche und Sportereignisse, über deren Spendenergebnis die Projekte finanziert werden. Vorrangige Ziele sind die Verbesserung der Trinkwasserversorgung, u. a. in Burundi, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung für das globale Thema Wasser.

In Kirundo, im Nordosten Burundis, unterstützt VcA Wasserprojekte des Partners Welthungerhilfe. Mit dem Spendenerlös des 1. Internationalen WASSERTAGE Festivals 2009 konnten zwei Schulen mit Trinkwassertanks und Sanitäranlagen versorgt werden – Hygieneschulungen und Trainings zur Wartung der Anlagen inklusive. Das Projekt hat einen zweifachen Effekt: Neben der direkten Verbesserung der Gesundheit von rund 1.500 Schülern und Lehrern durch ausreichend gutes Wasser und Hygienestandards erwerben die Schulen auch die Qualifikationen, die sie zu einer (Wieder-) Aufnahme in das Schulspeisungsprogramm der UN berechtigen. Dessen Fortführung ist die Voraussetzung, dass weiterhin viele Kinder an einer Grundbildung teilhaben können.

Weitere Informationen

Kontakt:
Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.
Neuer Kamp 32
20357 Hamburg
Tel.: 040 / 41 26 09 15
E-Maíl: kontakt@vivaconagua.org
www.vivaconagua.org

300 Kleinwaffen werden Kunstobjekte - Projekt Symbiosis in Burundi


Kleinwaffen sind weltweit ein großes Problem. Restbestände aus ehemaligen Krisengebieten landen trotz Ausfuhrbeschränkungen in Spannungsgebieten und verlängern die Gewalt. Das Projekt Symbiosis versucht, Waffen unschädlich zu machen und in Kunstgegenstände umzuwandeln. 2010 waren die Künstler in Burundi aktiv.

Waffe als Kunstobjekt.
Foto: Symbiosisproject


Der Konzeptkünstler Peter Zizka entwickelte vor rund zweieinhalb Jahren die Idee zu einer Kunstaktion zum Thema Kleinwaffen.

Dieser Komplex ist weltweit ein großes Problem, das sich in den verschiedenen Regionen der Welt unterschiedlich äußert: Amokläufe in den Industrienationen, die Drogenkriege der konkurrierenden Mafiabanden in Mittel- und Südamerika sowie vor allem die Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen in Afrika. Dabei sind auch die Wege der Waffen aus unseren Ländern und der Profit der verantwortlichen Unternehmen ein Aspekt, der im Gesamtkonzept des Projekts eine Rolle spielen soll.

Wie in der vorangegangenen überaus erfolgreichen Kampagne „Räumt die Mine“ zum Thema Landminen funktioniert das Konzept wie folgt: Waffen aus einem ehemaligen Krisengebiet, in diesem Fall Burundi, werden zurück nach Europa geholt, dort zu Kunstobjekten umgestaltet und Museen zu Ausstellungen angeboten. Gleichzeitig macht eine NGO, in diesem Fall die Caritas International, das Projekt durch eine Kampagne öffentlich. Am Ende der Aktion sind die Exponate käuflich zu erwerben. Der Erlös fließt uneingeschränkt in Projekte in Burundi, die Opfer des zurückliegenden Bürgerkriegs unterstützen.

Nach monatelangen Vorbereitungen und einem kurzen Vorbesuch Anfang Juni 2010 reisten der Künstler Peter Zizka aus Frankfurt und Matthias Rettner vom Theater PAN.OPTIKUM aus Freiburg im Oktober nach Burundi. Der deutsche Botschafter Joseph Weiß hatte sich sehr engagiert dafür eingesetzt, dass das Projekt auch seitens der zuständigen Regierungsstellen in Burundi realisiert werden konnte.Die von der Regierung ins Leben gerufene „Commission de propecia online 1mg désarmement“ sammelt seit 2007 im ganzen Land Waffen von der Zivilbevölkerung ein. Ihr Ziel ist die weitere Befriedung der Gesellschaft. Der zuständige General Zenon Ndabaneze konnte sich für das Projekt begeistern und sagte Zizka und Rettner seine 300 Kleinwaffen zu, die in einer Kaserne in Bujumbura verschlossen in einem Container lagern und auf ihre Zerstörung warten. Mit einem Techniker des Aktionstheaters wurden diese Waffen unter der Aufsicht der Commission und der BINUB, der zuständigen UN-Behörde, vor Ort irreversibel unschädlich gemacht. Sie sind noch als Waffen zu erkennen und erfüllen die strengen Richtlinien des deutschen Kriegswaffengesetzes zur Einfuhr. In einem Beitrag vom 21.11.2010 berichtete der NDR in der Fernsehsendung „Titel, Thesen,Temperamente“ über das Projekt. Seither haben sich zahlreiche Interessenten an den Exponaten für einen Kauf vormerken lassen. Im Moment werden die Teile in Freiburg für die Ausstellungen in Deutschland, England, Spanien, Singapur, Australien und Mexiko vorbereitet. Mit Caritas International werden zurzeit Projekte in Burundi ausgewählt, die mit dem Erlös unterstützt werden sollen. Die letzte Kampagne brachte über 200.000 Euro ein. Weitere Informationen

Kontakt:
Matthias Rettner
Aktionstheater PAN.OPTIKUM gGmbH
Engesserstr. 6
79108 Freiburg
Tel.: 0761 / 5 03 94 49
E-Mail: matthiasrettner@theater-panoptikum.de
www.symbiosisproject.de

  Termine

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Afrika-Wochenende in Soest (NRW)
06./07.04.2011
Entdecken Sie Afrika mit Musik, Tanz, Mode, Kunst, kulinarischen Genüssen und bei Spiel, Spaß und Aktionen.

Veranstalter: Action Survive e. V. in Zusammenarbeit mit der Afrika Gemeinschaft des Kreises Soest, NRW
Kontakt: Astère Hatungimana, Action Survive e. V.
Kaefertaler Str. 133, 68167 Mannheim
Tel.: 0621 / 501 50 05 08
E-Mail: action-survive@hotmail.de
www.action-survive.de


SEZ Burundi-Netzwerk Gesundheit
12.04.2011, 18:30 Uhr, Stuttgart, Landtag von Baden-Württemberg, Eugen-Bolz-Saal

Kontakt: Daniela Casabona, SEZ
Tel.: 0711 / 2 10 29-11
E-Mail: casabona@sez.de


SEZ Burundi-Treffen
01.07.2011, 15 Uhr, Stuttgart, Landtag von Baden-Württemberg, Eugen-Bolz-Saal

Kontakt: Daniela Casabona, SEZ
Tel.: 0711 / 2 10 29-11
E-Mail: casabona@sez.de

Auch Sie möchten eigene Veranstaltungen in den nächsten BW-Burundi Nouvelles ankündigen? Schreiben Sie uns - wir freuen uns über Ihre Nachricht!

  Forum

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Das Forum bietet Raum für Gesuche und Angebote, die sich bei den Burundi-Engagierten im Rahmen ihres Einsatzes ergeben. Es kann beispielsweise um benötigtes Material oder Fachkompetenz gehen. Das Forum fördert den Austausch und die Vernetzung unter den Engagierten, da Suchende und Bietende direkt in Verbindung treten können.


Nachfolgend finden Sie neue Einträge im Forum BW-Burundi.

Rubrik Allgemein, Eintrag vom 22.12.2010
Viva con Agua möchte sich ganz herzlich bedanken für die Einladung und die Möglichkeit das Engagement von Viva con Agua in diesem schönen Rahmen vor lauter Freunden Burundis vorzustellen! Wir freuen uns sehr, dass wir in Zukunft gemeinsam Projekte in Deutschland machen werden. Alle Infos zu unserem Trinkwasserprojekt mit der Welthungerhilfe finden Sie unter: http://www.vivaconagua.org/index.htm?post?667
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Michael

Kontakt:
Michael Fritz
Viva con Agua de Sankt Pauli e. V.
Neuer Kamp 32
20357 Hamburg

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Rubrik Tourismus, Eintrag vom 23.12.2010
Seit 22. Dezember 2010 habe ich eine PEP-Inforeise für Reisefreunde nach Burundi unter www.nostalgie-tours.com ausgeschrieben. Es ist unter dem Selbstkostenpreis und bitte nach Auffinden der Homepage www.nostalgie-tours.com. Einfach PEP Inforeise UGANDA /BURUNDI März 2011 anklicken und sich detailliert informieren. Ansonsten beglückwünsche ich SEZ und Frau Casabona für die Fleißarbeit mit dem Internet-Auftritt www.bw-burundi.com 
Viele Grüße Ihr Artur G. Epp

PS: Ich werde alle vier Wochen einen “Africa-round-table-evening” bei mir veranstalten.

Kontakt:
Artur G. Epp
Nostalgie Tours
Daimlerstr. 115, 3. Stock
70372 Stuttgart

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Fax:  0711 / 2 10 29-50
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Geschäftsführender Vorstand: Dr. Karl-Hans Schmid  

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