SEZ BW Burundi Nouvelles Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg
Nouvelles 1/2010
Partnerschaftliche Zusammenarbeit Baden-Württemberg - Burgundi

Sehr geehrte Damen und viagra without a prescription Herren,
liebe Freunde und cialis 20 mg tablets Förderer der SEZ,
liebe Burundi-Engagierte,

wir freuen uns, Ihnen die erste Ausgabe unserer
BW-Burundi Nouvelles übersenden zu können. Das elektronische Sprachrohr des Kompetenzzentrums Burundi, welches die SEZ im Auftrag des Landes Baden-Württemberg aufbaut, wird zweimal jährlich erscheinen. Die BW-Burundi Nouvelles richten sich an die viel-fältigen Akteure der partnerschaftlichen Verbin-dungen zwischen Baden-Württemberg und viagra pfizer Burundi sowie an alle Burundi-Interessierten. Hier erhalten Sie Neuigkeiten aus der partnerschaftlichen Zusammen-arbeit sowie über aktuelle Informationen aus Burundi und venta de viagra die Arbeit des Kompetenzzentrums als Service- und Beratungsstelle. Darüber hinaus dokumentieren die BW-Burundi Nouvelles beispielhaftes Engagement in beiden Ländern und buy generic cialis canada ermöglichen Vernetzung und lowest prices viagra china viagra Austausch.

Wir wünschen Ihnen eine anregende und get viagra informative Lektüre und overnight cialis freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dr. Karl-Hans Schmid

 

 

30.07.2010  

Rubriken

Baden-Württemberg und Burundi

  Aus der partnerschaftlichen Zusammenarbeit

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Kompetenzzentrum Burundi der SEZ stellt sich vor


Zwischen Baden-Württemberg und Burundi bestehen seit Mitte der 80er Jahre partnerschaftliche Beziehungen. Insbesondere in den Krisenjahren 1993-2005 stärkte die SEZ die vielfältigen Verbindungen und cialis 20 mg tablets förderte die Zusammenarbeit durch fachlichen Austausch, Ver- netzung und Projektfinanzierung. Dieser langjährige Einsatz mündet nun im Auftrag des Landes Baden-Württemberg in den Aufbau eines Kompetenzzentrums Burundi durch die SEZ. Als Schnitt- und Service- stelle bündelt und generic cialis in india koordiniert es die Aktivitäten nach Burundi und baut die partnerschaftlichen Beziehungen, wie z. B. von Hochschulen, Wirtschaft und cialis vs levitra Kommunen weiter aus.

Peter Hauk MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion bei der Delegationsreise nach Burundi im Februar 2009, Foto: Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg  

Zwischen Baden-Württemberg und Burundi  bestehen seit vielen Jahren partnerschaftliche Beziehungen auf kirchlicher und privater Ebene. In den 1980er Jahren wurden durch den Landtag von Baden-Württemberg unter dem Engagement des ehemaligen Landtagspräsidenten Erich Schneider auch auf politischer Ebene Verbindungen aufgenommen und verschiedene Vorhaben zur Entwicklung des Landes umgesetzt, beispielsweise in der Wasserversorgung, im Gesundheitswesen oder in der beruflichen Bildung. Während des Bürgerkrieges und der Militärherrschaft waren die offiziellen Kontakte des Landes Baden-Württemberg unterbrochen. Nicht jedoch die vielen Verbindungen innerhalb kirchlicher und privater Kreise und Organisationen. Für diese und mit ihnen hat die SEZ insbesondere in den Krisenjahren 1993 – 2005 über den Aufbau eines weit reichenden Netzwerkes und die Finanzierung von Projekten die partnerschaftliche Zusammenarbeit gefördert und die Verbindungen gestärkt.

Im Februar 2009 reiste eine Delegation unter der Führung des damaligen Landwirtschaftsministers Peter Hauk MdL zu Sondierungsgesprächen mit Vertretern von Hilfsprojekten, dem Staatspräsidenten sowie Mitgliedern von Parlament und Regierung nach Burundi. Delegationsmitglieder waren Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, sozialen Einrichtungen, der Kirchen und Medien. Ziel war es, die aktuelle Situation zu sondieren und zu prüfen, inwieweit alte Partnerschaften noch existieren und neue initiiert werden könnten. Ergebnis der Reise: Vor dem Hintergrund der demokratischen Stabilisierung des Landes soll die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Burundi wieder aufgenommen und vertieft werden.

Hierzu hat das Land Baden-Württemberg die SEZ mit der Bündelung und Koordinierung der Aktivitäten nach Burundi, der Betreuung der mit Landesmitteln geförderten Projekte sowie dem Ausbau der partnerschaftlichen Beziehungen beauftragt. Zur Umsetzung dieser Aufgaben sowie als Schnitt- und Servicestelle baut die SEZ ein Kompetenzzentrum Burundi auf.

Rückblick Burundi-Treffen


Die regelmäßig stattfindenden Burundi-Treffen zählen zu den ältesten SEZ-Ländertreffen und bringen Interessierte und Aktive zusammen. Sie sind ein wichtiges Element der Begegnung und Vernetzung der vielfältigen Burundi-Aktivitäten. Im Fokus des letzten Treffens am
18. Juni 2010 standen die politische Situation im Wahljahr 2010 und die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Wasser- und Bildungsbereich.

Dr. Frank Oliver Lehmann, Camara Rwanda. Foto: SEZ

Neben der Einschätzung der aktuellen politischen Lage in Burundi im Wahljahr 2010 von Dr. Helga Dickow, ABI Freiburg und der Vorstellung des Brunnenprojektes des Zweckverbandes Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) im Behinderten und Waisenzentrum Zachäushaus in Gitega durch Sandra Hofmann stand die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Bildungsbereich im Fokus. Dr. Frank Oliver Lehmann stellte die Organisation Camara Rwanda - ein Social Enterprise im Bildungssektor im Hinblick auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit Baden-Württemberg-Burundi vor.

Camara Rwanda ist in sieben afrikanischen Ländern aktiv, der Schwerpunkt bildet Rwanda. In diesem Jahr möchte das gemeinnützige Unternehmen sein Engagement auch auf Burundi ausweiten. Das Ziel von Camara Rwanda ist eine bessere Schulbildung zum einen durch die technische Ausstattung von Schulen mit modernen computerbasierten Lernzentren und zum anderen durch die spezifische Lehrerausbildung zu Multiplikatoren.

Bei den eingesetzten Computern handelt es sich zwar um gebrauchte Geräte, die jedoch für diesen Zweck noch sehr gut eingesetzt werden können. Bildungseinrichtungen werden von der Erkundung der Elektrizitätskapazitäten an den Schulen bis zur Installierung und den anschließenden gebührenfreien Lehrerausbildungen von Camara Rwanda begleitet. Um weitere Synergien zu erzielen, werden verschiedene Webseiten wie Wikipedia, Seiten zu AIDS-Aufklärungskampagnen sowie Übersetzungsprogramme auf die Internetplattformen der Computer installiert.

Die Ausstattung eines Lernzentrums inklusive der Elektrikerdienste, die vorgesehenen 20 bis 30 Computer sowie die anschließende Ausbildung des Lehrpersonals kosten je nach Umfang zwischen 2.500 bis 3.000 Euro. Zu Beginn des Projekts werden mit den Schulen Verträge abgeschlossen, um das Lehrpersonal zur aktiven Anwendung des Lehrprogramms zu motivieren. Erste Kontakte wurden über die SEZ bereits geknüpft
und Maßnahmen angedacht. Das Unternehmen plant derzeit eine Reise nach Burundi, um die interessierten Bildungseinrichtungen auf ihre Technik hin zu überprüfen. Ziel ist der Ausbau von möglichst vielen Lernzentren in Burundi. Für das Jahr 2010 sind in Rwanda 50 Lernzentren eingeplant, wobei bereits aktuell 22 Schulen mit Computern ausgestattet wurden.

Rückblick Burundi-Netzwerk Gesundheit


Der Gesundheitszustand der burundischen Bevölkerung hat sich im Zuge des Bürgerkrieges 1993 – 2005 erheblich verschlechtert. Sowohl die medizinische Versorgung als auch der Zugang zu sauberem Trink-wasser sind stark eingeschränkt. Auf Initiative des Entwicklungs-politischen Sprechers der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württem- berg, Herrn Dr. Bernhard Lasotta MdL, sowie der SEZ wurde am 22. April 2010 ein Burundi-Netzwerk Gesundheit gegründet.

Teilnehmer des Burundi-Netzwerks Gesundheit. Foto: SEZ

Mit der Schaffung des Burundi-Netzwerkes Gesundheit, in dem sich Engagierte mit medi-zinischer Fachkompetenz zusammenfinden, will das Kompetenzzentrum Burundi der SEZ die baden-württembergischen Aktivitäten für den Gesundheitsbereich in Burundi stärken. Gesundheit bildet einen Schwer-punktbereich der partnerschaftlichen Zusammenarbeit Baden-Württembergs mit Burundi. Durch Vernetzung, Koordinierung und Bündelung des medizinischen Know-hows kirchlicher Einrichtungen, von Kommunen, Institutionen, Nicht-Regierungsorganisationen (NRO) und engagierten Bürgern sowie Unternehmen sollen Synergien entstehen. Ziel des Netzwerkes ist es neue Partnerschaften aufzubauen, weitere Maßnahmen in Burundi im Bereich der Gesundheit zu realisieren und die bereits existierenden, aber auch die neuen aufeinander abzustimmen.

Am 22. April 2010 fand das Gründungstreffen des Burundi-Netzwerkes Gesundheit im Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart statt. Interessierte und Engagierte aus dem Gesundheitssektor wurden zu dieser ersten Arbeitssitzung zu einer Diskussionsrunde eingeladen, um gemeinsame Wege zu finden, die bestehenden und künftigen humanitären Aktivitäten im Gesundheitsbereich zu bündeln, zu entwickeln und zu unterstützen. Die Ideen und das Engagement der Aktiven standen hierbei im Vordergrund. In diesem Zusammenhang stellte Herr Dr. Rainer Schach aus Horb sein Engagement in Songa/Gitega vor: Als Mitglied der Delegationsreise vom Februar 2009 hat er als Folgeprojekt der Reise die dortige Krankenstation zu einem funktionierendem Krankenhaus mit OP-Möglichkeiten umgebaut. Auf seine Initiative hin wird es aktuell weiter sukzessive ausgebaut. Dr. Schach hat inzwischen mehrmonatige medizinische Einsätze im Krankenhaus Songa geleistet und sucht für das weitere Engagement Ärzte und Zahnärzte für ehrenamtliche Kurzzeiteinsätze.

Als Ziele der ersten Arbeitssitzung des Burundi-Netzwerkes Gesundheit wurden benannt: Ärzte für Kurz-zeiteinsätze in Burundi zu gewinnen, das Engagement im Bereich der Medikamentenversorgung zu verstärken sowie längerfristig weitere Krankenhausstützpunkte in Burundi zu schaffen und die Vorhandenen auszubauen.

Das Kompetenzzentrum Burundi der SEZ wird hierfür auf der Basis der bisherigen und künftigen Vorschläge als ein wichtiger Impulsgeber fungieren und bei der Koordinierung der zukünftigen Projekte Hilfestellung leisten, sowie die Maßnahmen mit den offiziellen Verantwortlichen in Burundi abstimmen.

Zwischen Mai und Juni 2010 wurde als Instrument des Netzwerkaufbaus eine Umfrage durchgeführt, bei der die Burundi-Aktiven aus dem Gesundheitssektor ihre Interessen, Anliegen sowie Kooperationsangebote bekunden konnten. Diese wurden vom Kompetenz-zentrum Burundi der SEZ gebündelt. Auf unserer Homepage können Sie die Ergebnisse einsehen. Bitte schreiben Sie dem Kompetenzzentrum Burundi der SEZ, falls Sie das Dokument durch Ihre Angebote ergänzen möchten.

Projektförderung - Mittel des Landes Baden-Württemberg


Das Land Baden-Württemberg hat im Haushalt 2009 sowie im Doppelhaushalt 2010/2011 Mittel zur Förderung von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit von privaten, kommunalen und anderen Initiativen bereitgestellt. Hiermit setzt Baden-Württemberg wichtige Zeichen für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zur Armutsbekämpfung und der Verbesserung der gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Lage der Menschen in Entwicklungs-  und Schwellenländern, insbesondere in Ländern Afrikas südlich der Sahara. Einen Schwerpunkt bildet die Förderung von Projekten in Burundi für die Ausweitung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg. 

Handwerkerzentrum Kayanza. Foto: R. Lang

Seit 2009 stellt das Land Baden-Württemberg Mittel zur Förderung von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit von Nicht-Regierungsorganisationen und privaten, kirchlichen und kommunalen Initiativen bereit. Auch im Doppelhaushalt 2010/2011 stehen hierfür Fördermittel zur Verfügung. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) als Ansprechpartner für Fragen der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit in Baden-Württemberg, wurde vom Land mit der gesamte administrative und organisatorische Abwicklung der Projektförderung, von der Beratung zur Antragstellung bis zur Abrechnung und Berichterstattung, beauftragt.

Für das Jahr 2010 setzt das Land Baden-Württemberg wichtige Zeichen für die Entwicklungszusammenarbeit: Insgesamt 14 Maßnahmen von Nicht- Regierungsorganisationen, kirchlichen Gruppen und bürgerschaftlichen Initiativen in Afrika südlich der Sahara und Lateinamerika wurden mit einem Gesamtfördervolumen von 209.000 Euro bewilligt.

Diese Mittel sind Teil eines Gesamtbudgets von 400.000 Euro, welche das Land für das Haushaltsjahr 2010 für Projekte zur Armutsbekämpfung und zur Verbesserung der wirt-schaftlichen, sozialen und ökologischen Situation armer Bevölkerungsgruppen, insbesondere in Afrika südlich der Sahara sowie für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Burundi, eingestellt hat. Dem unabhängigen Beratergremium, welches Mitte Juli 2010 tagte, lagen insgesamt 51 Projektanträge mit einem Antragsvolumen von rund 1,1 Millionen Euro vor. Bei der Begutachtung der Anträge kamen vor allem solche Projekte in die engere Auswahl, die bereits in ihrer Planung Aspekte wie den Aus- und Aufbau von Partnerschaften oder den Einbezug von nationalen Strukturen berücksichtigen und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Projektanträge mit Fokus Burundi sollten vorzugsweise in den Schwerpunktbereichen Bildung, Gesundheitswesen, Land- und Forstwirtschaft sowie Handwerk und Kleingewerbe angesiedelt sein.

Unter den 14 bewilligten Maßnahmen werden vier Vorhaben in Burundi mit einem Förder-volumen von 50.000 Euro schwerpunktmäßig gefördert. Die Albert-Ludwig Universität Freiburg möchte eine neue Partnerschaft zu der Universität Bujumbura „Hope Africa University“ aufbauen und die burundische Hochschulbildung durch ein E-Learning Projekt verbessern. Auch die Nicht-Regierungsorganisation Action Survive e. V. mit Sitz in Mannheim widmet sich gemeinsam mit seinem burundischen Partner „ADFR-Association pour le Développement de viagra how much la Ferme RWIRA“ einem Bildungsprojekt: Die Primarschule in Muyogoro, in der Kommune Rutovu soll durch bauliche Maßnahmen bis 2013 insgesamt 480 Grundschülern Platz zum Lernen bieten. Ein Projekt im Bereich der Abwasser- und Sanitärversorgung vom Verein Vorbachmühle Weikersheim e. V. wird gemeinschaftlich mit dem burundischen Partner „E.A.E. – Eau, Assainissement, Environnement Kinindo Bujumbura“ umgesetzt. Hierbei geht es um die Einführung einer kreislauforientierten Sanitärversorgung in Gatumba. Die seit 2010 bestehende Partnerschaft zwischen der Kerschensteinerschule in Stuttgart und der „École Professionelle Assistant Pharmaceutique an der EPCM in Bujumbura/Burundi“ wird intensiviert, indem Pharmazeutisch-technische Lehrer aus Burundi in Deutschland durch professionelle fachpraktische Fortbildung als Multiplikatoren für PTA-Schüler und PTA-Kollegen weitergebildet werden.

Bereits 2009 wurden aus den Fördermitteln des Landes Baden-Württembergs insgesamt sieben Vorhaben mit einem Fördervolumen von 91.500 Euro in Burundi in den Bereichen Wasserversorgung, Alphabetisierung, Grundbildung und berufliche Bildung sowie Gesundheitsfürsorge bewilligt.

Die SEZ, die trotz des lang andauernden Bürgerkrieges zwischen 1993 – 2005 den Kontakt zwischen burundischen und baden-württembergischen Aktiven pflegte und die partnerschaftliche Zusammenarbeit unterstützte, konnte über die Landes-Projektförderung hinaus im Jahr 2009 weitere Projektmaßnahmen und Burundi mit rund 183.500 Euro aus Spenden fördern. Die Spenden stammen zum größten Teil aus einer Benefizveranstaltung des baden-württembergischen Modeunternehmens Luisa Cerano. Die Schwerpunktförderung lag hierbei im Bereich der Gesundheitsversorgung, indem u. a. die Sanierung und Ausstattung der Krankenhäuser in Kayanza und Gitega finanziert wurden. Zu beiden Einrichtungen bestehen langjährige partnerschaftliche Beziehungen nach Baden-Württemberg.

Die Ausschreibung für die Vergabe 2010 endete am 10. Juni 2010. Anfang 2010 werden erneut Fördermittel zur Verfügung

  Burundi Aktuell

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Burundi am Scheideweg: Was bringen die aktuellen Wahlen?


Wahlen waren in Burundi auch in der Vergangenheit ein zwiespältiger Akt. Der Verlauf des aktuellen Urnenganges zeigt, dass sich die polit- ische Landschaft nach dem Bürgerkrieg grundlegend verändert hat. Dennoch zeichnet sich die Gefahr einer erneuten Eskalation ab, die den Friedensprozess und die Demokratisierung des Landes in Frage stellen könnte.

Von Judith Vorrath, ETH Zürich 

Wahlen lösen in Burundi gemischte Gefühle aus. 1993 standen sie am Ende einer demokratischen Öffnung, die zum damaligen Zeitpunkt als eine der hoffnungsvolleren auf dem afrikanischen Kontinent galt. Der Wahlkampf ging aber auch einher mit zunehmenden Spannungen zwischen Hutu und Tutsi. Die Polarisierung führte letztlich zum Scheitern des demokratischen Experiments und mündete in einen massiven Gewaltausbruch – ausgelöst durch die Ermordung des ersten demokratisch gewählten Hutu-Präsidenten, Melchior Ndadaye, und weiterer wichtiger Funktionsträger durch Teile der Tutsi-dominierten Armee. Was folgte war ein langwieriger und blutiger Bürgerkrieg zwischen Regierungsarmee und verschiedenen Hutu- Rebellen-gruppen, der ungefähr 300,000 Menschen das Leben kostete und Hunderttausende zu Flüchtlingen machte.


Nach mehreren Friedensschlüssen markierten die nächsten Wahlen zwölf Jahre später das offizielle Ende der Übergangsphase unter einer Allparteienregierung. Die Wahlen und die Übergabe der Macht 2005 verliefen relativ reibungslos. Im Unterschied zu 1993 basierte die neue konstitutionelle Ordnung auf einer Machtteilung zwischen Hutu und Tutsi mit Quoten, die auch für die ehemals Tutsi-dominierte Armee gelten. Dazu gab es besonders auf Seiten der Hutu nicht mehr nur eine maßgebliche Partei, sondern eine Vielzahl weiterer Gruppierungen. Beide Faktoren haben dazu beigetragen, dass keine neuerliche ethnische Polari-sierung stattfand. Andererseits führte die neue politische Ordnung auch zu erheblichen Konflikten. Die ehemals größte Hutu-Rebellenbewegung, die CNDD-FDD, kam unter der Führung von Pierre Nkurunziza durch einen klaren Wahlsieg an die Macht. Die 1993 mit 71% der Stimmen in den Wahlen zur Nationalversammlung klar siegreiche (Hutu-)Partei Frodebu musste mit nur noch 20,9% eine erhebliche Schlappe hinnehmen. Insbesondere politische Gegner, aber auch unabhängige Beobachter bezichtigten die CNDD-FDD massiver Einschüchterungsversuche während des Wahlkampfes. Auch gerieten die Verhandlungen mit der letzten noch operierenden Hutu-Rebellenbewegungen, der FNL, unter der neuen Regierung ins Stocken. Letztlich kam es erst 2009 zu einer Einigung, und die Gruppe wurde in die bestehenden Institutionen integriert.


In der Zeit zwischen Mai und Juli 2010 finden nun turnusgemäß erneut Kommunal-, Präsidentschafts-, Parlaments- und Senatswahlen statt. Der Wahlkampf war von starken Spannungen vor allem zwischen der regierenden CNDD-FDD und Frodebu sowie der FNL geprägt. Die Regierung behinderte die Aktivitäten der Oppositionsparteien und setzte ihren Jugendbund, der quasi-militärisch organisiert ist, zur Einschüchterung ein. Sowohl Frodebu als auch FNL richteten daraufhin eigene Jugendvereinigungen ein, was bereits die Andeutung einer fatalen Spirale von Gewalt und Gegengewalt war. In den Kommunalwahlen vom 24. Mai 2010 gewann die CNDD-FDD als klar stärkste Kraft 64% der Stimmen. Die Opposition lehnte das Ergebnis trotz des weitgehend positiven Urteils von Beobachtern mit dem Verweis auf angebliche Wahlfälschung ab. Die politische Lage spitzte sich weiter zu mit dem Rückzug der Oppositionskandidaten für die folgenden Präsidentschaftswahlen. Nach der Wiederwahl des einzig verbliebenen Kandidaten, des amtierenden Präsidenten Nkurunziza, am 28. Juni 2010 mit einer zumindest fragwürdig hohen Wahlbeteiligung kündigten die inzwischen in einem Bündnis zusammengefassten Oppositionsparteien auch den Boykott der Parlamentswahlen an. Dies war teilweise auch eine Reaktion auf mehrere Granatattacken direkt vor und nach den Präsidentschaftswahlen, in denen mindestens 5 Personen getötet wurden. Regierungspartei und Opposition beschuldigten sich gegenseitig der Urheberschaft. Nach dem Boykott fast aller Oppositionsparteien war auch der Wahlgang zum Parlament am 23. Juli kein wirklicher Mehrparteien-Wettstreit. Die regierende CNDD-FDD gewann erwartungsgemäß deutlich und errang 81 von 106 Sitzen, während 17 Sitze an die noch immer Tutsi-dominierte Uprona und 5 Sitze an eine Abspaltung der Frodebu gingen. Während der Wahlen blieb es weitgehend ruhig, doch die Konfrontation zwischen dem Oppositionsbündnis und der Regierung dürfte damit nicht beendet sein. Auch die Senatswahlen werden von einem Grossteil der Opposition boykottiert, die sich weiterhin Repressalien ausgesetzt sieht.


Zwei gegenläufige Trends haben sich damit seit 2005 fortgesetzt: Die politische Landschaft hat sich weiter pluralisiert und fragmentiert. Inzwischen gibt es Allianzbildungen und Zusammenarbeit über ethnische Grenzen hinweg. Damit erscheint ein Wiederausbruch des Bürgerkriegs entlang ethnischer Linien derzeit sehr unwahrscheinlich. Die Regierung zeigt aber auf der anderen Seite eine zunehmend autoritäre Haltung gegenüber politischen Gegnern und den Medien. Die Einengung des Spielraums dieser Akteure und eine Militarisierung des politischen Wettbewerbs im Zuge des Wahlkampfes haben das Potential, zu einer Polarisierung zu führen und Gewaltausbrüche auszulösen. Die Strategie der Regierungspartei scheint klar: Sie wird alles versuchen, um ihre jetzige Machtposition basierend auf der Popularität von Präsident Nkurunziza und der Kontrolle des Staats-apparates zu erhalten. Viel wird vom weiteren Vorgehen der Opposition abhängen.


Zur Person:

Judith Vorrath studierte Politikwissenschaften in Bonn und Edinburgh. Von 2001 bis November 2005 war sie als Forschungs- und Programmkoordinatorin bei der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) in Bonn tätig. Seitdem hat sie in einem Forschungsschwerpunkt des Schweizer Nationalfonds zur Demokratisierung in Krisenregionen geforscht und am „Center for Security Studies“ der ETH Zürich über die Veränderung von Konfliktlinien während der demokratischen Übergangsphase in Burundi nach 2001 promoviert.

  Aktiv für Burundi

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NOW zeigt Solidarität mit den Menschen in Burundi


Wasser in bester Qualität rund um die Uhr – das ist für die Menschen in Deutschland längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch nicht in allen Ländern dieser Welt ist eine geregelte Wasserversorgung Normalität. Als Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Burundi und Tansania unterstützt der Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) daher bereits seit vielen Jahren verschiedene kleinere Wasserprojekte als Hilfe zur Selbsthilfe.

Von Sandra Hofmann
Brunnenbohrung in Gitega. Foto: NOW

Die Beziehungen des Zweckverbandes Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) nach Burundi gehen zurück auf partnerschaftliche Beziehung des Landes Baden-Württemberg mit Burundi. Neben dem Krankenhaus Kayanza, das die NOW in Kooperation mit der Stadtklinik St. Martin, Gengenbach, unterstützt, liegt der NOW insbesondere das Behinderten- und Waisenzentrum Zachäushaus in Gitega am Herzen.

Mit dem Bau des Zachäushauses wurde im Jahr 1991 begonnen. Konzipiert wurde das Behinderten- und Waisenhaus für 70 Kinder und Jugendliche. Aktuell können nun 130 Kinder und Jugendliche untergebracht werden. Ziel war es, von Beginn an den Kindern und Jugendlichen eine Perspektive für deren weiteres Leben zu geben.

Neben einer guten Schulbildung steht auch die Ausbildung der Jugendlichen im Vordergrund. Daher wurden eine Näherei, eine Korbflechterei, eine Schreinerei und eine Maniokmühle eingerichtet. Mit dem Kauf eines Grundstücks in Bujumbura und der Errichtung eines behindertengerechten Hauses in den Jahren 2005 – 2007 wird körperbehinderten Abiturientinnen und Abiturienten des Zachäushauses nun auch der Zugang zur Universität ermöglicht.

Mitte der 90er Jahre wurde mit dem Aufbau der Landwirtschaft sowie des Garten- und Landschaftsbaus begonnen. Aktuell werden Kühe, Schweine und Hühner gehalten und auf den Feldern werden neben Bananen, Maniok, Bohnen und Gemüse auch Heilpflanzen wie z. B. Artemisia annua angebaut. Durch die überwiegende Versorgung aus der eigenen Landwirtschaft, den Verkauf von Erträgen aus dem Garten- und Landbau, von handwerklichen Produkten und Heilprodukten kann das Zentrum in hohem Maße zum Unterhalt beitragen. Größere und außerplanmäßige Anschaffungen können jedoch nicht aus eigener Kraft getätigt werden. Weiterhin ist Hilfe zur Selbsthilfe nötig, um die Selbstständigkeit und die Wirtschaftlichkeit des Zentrums zu stabilisieren und zu erhöhen und gleichzeitig den Kinder eine solide Ausbildung zu bieten, die ihnen den Weg in ein gutes und eigenständiges Leben ermöglicht.

Jüngstes Projekt, das durch Mittel des Landes Baden-Württemberg 2009 gefördert wurde, ist die Versorgung der großen landwirtschaftlichen Flächen des Zentrums mit Wasser. Zu diesem Zweck wurde ein rund 50 m tiefer Brunnen gebohrt. Die  Bohrarbeiten wurden durch eine Bohrkolonne aus Uganda übernommen, die Erdarbeiten und die Befestigungsarbeiten, sowie alle Vor- und Nacharbeiten konnten in Eigenleistung erbracht werden.

Neben der Versorgung des Zentrums mit Wasser und der Bewässerung der Anbauflächen, kann auch der in der Umgebung ansässigen Bevölkerung in Notsituationen künftig überschüssiges Wasser zur Verfügung gestellt werden.

Spender dieser Projekte, die durch die SEZ unterstützt wurden, sind und waren neben der NOW insbesondere der Spendenkreis Hechingen, das Bistum Fulda, die Firma Savenor, Mathias Kunze, Bujumbura, und die Kirchengemeinde St. Godehardt, Tönisvorst. Der NOW ist an einer kontinuierlichen Unterstützung und nachhaltigen Begleitung der Projekte gelegen, die die weitgehende Selbständigkeit der Partner zum Ziel haben. Der Abstimmung neuer Wasserprojekte und einem Erfahrungsaustausch mit Partnern und Verbänden, insbesondere der Wasserwirtschaft und der Stromversorgung über das Netzwerk der SEZ, sieht die NOW daher auch weiterhin mit großem Interesse entgegen.

Kontakt:
Zweckverband Wasserversorgung
Nordostwürttemberg (NOW)
Sandra Hofmann
Blaufelder Str. 23
74564 Crailsheim
Tel: 07951/481-20
Fax: 07951/481-40
E-Mail: s.hofmann@now-wasser.de
www.now-wasser.de

Ausbildung von Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) in Burundi


Eine fundierte Ausbildung ist ein wichtiger Grundstein im Leben. Wenn sich während der Ausbildung auch noch die Gelegenheit bietet, über den eigenen Tellerrand zu blicken und zu erfahren, wie „Kollegen“ anderswo geschult werden und arbeiten, dann ist dies ein doppelter Gewinn – für beide Seiten! Mit gutem Beispiel geht die Projektpartnerschaft zwischen der Kerschensteinerschule in Stuttgart-Feuerbach und der École Professionelle Assistant Pharmaceutique an der EPCM in Bujumbura/Burundi voran.

Von Ruth Ostmann, Kerschensteinerschule, Stuttgart
PTA-Klasse mit Lehrkräften. Foto: Kerschensteinerschule

Eine Projektpartnerschaft zwischen der Kerschensteinerschule in Stuttgart-Feuerbach und der École Professionelle Assistant Pharmaceutique an der EPCM in Bujumbura/Burundi

Im September 2008 eröffnete die Fondation Stamm mit Unterstützung von Human Help Network e. V. in Bujumbura eine Berufsfachschule für Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA). Die lokale Hilfsorganisation Fondation Stamm wurde 1999 von Verena Stamm, die in Burundi lebt, gegründet mit dem Ziel, die Lebensbedingungen vor allem von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Sie initiierte Heime und Einrichtungen für Waisenkinder, junge Mütter, Straßenkinder und ehemalige Kindersoldaten sowie 2006 die École Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) mit Kindergarten, Grundschule, Oberstufe und handwerklichen Ausbildungen, die von 800 Schülerinnen und Schüler besucht wird.

Die PTA-Schule ist eingebettet in den Gesamtschulkomplex der EPCM. Zurzeit befinden sich 43 im ersten und 19 Schüler im zweiten Ausbildungsjahr. Im September 2010 werden weitere 40 Schüler eingeschult. Der Ausbildungsgang kombiniert theoretische Ausbildung mit praktischer Labortätigkeit und einer Ausbildung in Lehrbetrieben. Die Absolventen sollen als Fachpersonal in Apotheken, Krankenhausapotheken, der pharma-zeutischen Industrie, Arzneimittelprüflabors und medizinisch-diagnostischen Untersuchungslabors tätig werden.

In Deutschland gibt es den PTA-Beruf seit dem Jahr 1968; am Berufskolleg der Kerschensteinerschule werden Pharmazeutisch-technische Assistenten in einem zweijährigen Lehrgang in Theorie und Praxis ausgebildet. Es schließt sich ein halbjähriges Apothekenpraktikum an.

Seit zwei Jahren gibt es eine Projektpartnerschaft zwischen der deutschen und burundischen PTA-Schule. Im Juli 2010 wurde von der Schulleiterin der Kerschensteinerschule, Rosemarie Mattes, und dem Schulleiter der PTA-Schule der EPCM, Néhémie Nduwimana, ein Memorandum of purchasing cialis with next day delivery Understanding unterzeichnet, in dem die Zusammenarbeit konkret vereinbart wurde. Neben der Pflege von partnerschaftlichen Kontakten zwischen Lehrern und Schülern der beiden Schulen leistet die Kerschensteinerschule Expertenhilfe bei der Aufbauarbeit des neuen Bildungsganges.

An beiden Schulen finden regelmäßig Schülerinformationsveranstaltungen zum Partnerschaftsprojekt statt. Mitarbeiter der Fondation Stamm sind jährlich zu Besuch in Feuerbach, um über die aktuelle Situation vor Ort zu berichten. Ein Schüler-Lehrer-Arbeitskreis an der Kerschensteinerschule plant Aktionen zur Unterstützung der Partnerschule. So haben Schülerinnen gebrauchte Laborgerätschaften verpackt, die mit einem Container nach Burundi verschickt wurden. Mit dem Erlös aus z. B. regelmäßigen Kuchenverkäufen ermöglichen sie einem burundischen jungen Mann, der im Waisenheim der Fondation Stamm groß geworden ist, die PTA-Ausbildung an der EPCM.

Das nächste Vorhaben ist geplant: Im Februar 2011 kommen zwei burundische PTA-Lehrer für drei Wochen an die Kerschensteinerschule, wo sie fachpraktisch geschult werden. Diese Maßnahme wird zum Teil aus Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg 2010 unterstützt.

Kontakt:
Ruth Ostmann
c/o Kerschensteinerschule
Steiermärker Str. 72
70469 Stuttgart
ruth.ostmann@t-online.de
www.kerschensteinerschule.de

  Termine

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Burundi – Ein kleines Land im Herzen Afrikas
06. bis 28.08.10, Stuttgart, Stadtteilbücherei Feuerbach
Ausstellung gestaltet von der Kerschensteinerschule Stuttgart-Feuerbach
in Kooperation mit der Stadtteilbücherei Feuerbach
Kontakt: Ruth Ostmann
c/o Kerschensteinerschule
Steiermärker Str. 72
70469 Stuttgart
E-Mail: ruth.ostmann@t-online.de
www.kerschensteinerschule.de

Gesangsduo CB IN LOVE im August auf Konzertreise in Burundi
CB IN LOVE-Konzerte im Herbst und Winter in Baden-Württemberg

Kontakt: Carlos Parisel und Brigitte Santos
CB IN LOVE
Schulstraße 13
77731 Willstätt
E-Mail: cparisel@yahoo.com
www.santos-promotion.de

Kunstausstellung und Vortrag über Burundi von Philipp Ziser
08.10.2010, 18 Uhr, Baden-Baden, Friedrichsbad
Seit knapp vier Jahren arbeitet Philipp Ziser in Burundi - und die Kamera ist dabei sein stetiger Begleiter. Unterstützt wird er durch den Künstlerverein Baden-Baden, der aus Zeichnungen burundischer Kinder Collagen entwarf und die Kunstwerke anbietet. Der
Erlös geht an burundikids e. V.
Kontakt: Philipp Ziser
Burundikids e. V.
Hauptstr. 53, 76344 Eggenstein
Telefon: 0721/ 62 81 003
Fax: 0721/ 62 81 004
E-Mail: PZiser@burundikids.org
www.burundikids.org
www.pziser.wordpress.com

SEZ Burundi-Netzwerk Gesundheit
26.10.10, 18:30 Uhr, Stuttgart, Landtag von Baden-Württemberg, Eugen-Bolz-Saal
Kontakt: Daniela Casabona, SEZ
Tel.: 0711 / 2 10 29-11
E-Mail: casabona@sez.de

SEZ Burundi-Treffen
03.12.10, 15 Uhr, Stuttgart, Landtag von Baden-Württemberg, Eugen-Bolz-Saal
Kontakt: Daniela Casabona, SEZ
Tel.: 0711 / 2 10 29-11
E-Mail: casabona@sez.de

Auch Sie möchten eigene Veranstaltungen in den nächsten BW-Burundi Nouvelles ankündigen? Schreiben Sie uns - wir freuen uns über Ihre Nachricht!

  Forum

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Das Forum bietet Raum für Gesuche und Angebote, die sich bei den Burundi-Engagierten im Rahmen ihres Einsatzes ergeben. Es kann beispielsweise um benötigtes Material oder Fachkompetenz gehen. Das Forum fördert den Austausch und die Vernetzung unter den Engagierten, da Suchende und Bietende direkt in Verbindung treten können.


Ansprechpartner im Tourismus
Nostalgie-Tours steht in Kontakt mit einem Incoming Agent in Bujumbura.

Bei Interesse bitte melden!
Kontakt: Artur Epp
Nostalgie-Tours
Daimlerstr. 115
70372 Stuttgart
E-Mail: reisen@nostalgie-tours.de
www.nostalgie-tours.com

Tourismus und Entwicklung
Wir stehen in Kontakt mit der Leiterin der UNDP-Arbeitsgruppe „Tourismus und Entwicklung“ in Burundi. Darüber hinaus bieten wir Informationen zur aktuellen Lage in Burundi sowie zu Projekten im Bereich Umwelttechnologie, die durch die Bundesregierung unterstützt bzw. durch unsere Vermittlung mit der Weltbank realisiert werden.
Kontakt: Carlos Parisel und Brigitte Santos
CB IN LOVE
Schulstraße 13
77731 Willstätt
E-Mail: cparisel@yahoo.com
www.santos-promotion.de

Malaria! Erste-Hilfe-Station der Naturmedizin in Gitega
Immer mehr Burundier suchen Hilfe aus der Naturmedizin. Der Rohstoff aus den Heilpflanzen Artemisia annua und Moringa erweist sich als Erste Hilfe für die Malaria-und Aids-Kranken, bei Kindern wie Erwachsenen. Um den Ärmsten weite und beschwerliche Wege zu ersparen, ist es notwendig, ein Erste-Hilfe-Labor für den Bluttest einzurichten. Der Bluttest hilft, die Schwere der Erkrankung sofort zu analysieren. Kinder sind die Haupt-betroffenen. Das Haus ist gebaut, Krankenschwestern und geschultes Personal aus der PTA-Schule Bujumbura ist verfügbar. Es fehlt an Einrichtung, z. B. ein Mikroskop zur Bluttestanalyse usw. Wer kann helfen, die Erste-Hilfe-Station funktionsfähig einzurichten?
Kontakt: Hannelore Klabes
Senior Expert Service
Wilhelmshöher Allee 337
34131 Kassel
E-Mail: hannelore.klabes@t-online.de
http://artemisiapflanzenfrau.surfino.info

Impressum

Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit
Baden-Württemberg (SEZ)
Werastraße 24
70182 Stuttgart

Tel.: 0711 / 2 10 29-11
Fax:  0711 / 2 10 29-50
info@sez.de
www.sez.de

Geschäftsführender Vorstand: Dr. Karl-Hans Schmid  

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verantwortlich. Gastbeiträge enthalten die Meinung des je-
weiligen Autors und spiegeln nicht die Meinung der SEZ wider.

 

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