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BW-Burundi Nouvelles 7/2014

Burundi-Akteurskonferenz

Am Mittwoch, 19. Februar 2014, luden die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und das Staatsministerium des Landes erstmals zu einer großen Burundi-Akteurskonferenz sein. Rainer Lang, geschäftsführender Vorstand der SEZ, begrüßte herzlich die rund 150 geladenen Teilnehmenden aus zivilgesellschaftlichen Gruppen, Initiativen, dem Landtag, den Kommunen, aus Unternehmen und Verbänden. Das große Interesse an der Konferenz zeige die Bedeutung der Länderpartnerschaft mit Burundi und auch die neue Dynamik in den partnerschaftlichen Beziehungen, betonte Lang in seiner kurzen Ansprache.

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Eröffnung des Partnerschaftszentrums der SEZ

Anschließend eröffnete der Vorsitzende des Stiftungsrats der SEZ, Minister Peter Friedrich, das neugegründete Partnerschaftszentrum der Stiftung als zentrale Anlaufstelle unter anderem für die Burundi-Partnerschaften. „Mit dem Partnerschaftszentrum der SEZ bündeln wir die vielfältigen partnerschaftlichen Beziehungen mit Burundi, bieten eine Plattform um diese weiterzuentwickeln und eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Partnerschaftsarbeit“.

Burundi in den Herzen

Der Botschafter der Republik Burundi, Dr. Edouard Bizimana, zeigte sich hernach in seiner Rede sichtlich beeindruckt vom großen Interesse an den Beziehungen zwischen seinem Heimatland und Baden-Württemberg. Er betonte, dass die Schwerpunkte der partnerschaftlichen Beziehungen die Anstrengungen und Prioritäten seines Landes wiederspiegelten. Die große Konferenz sei ein Zeichen, dass Burundi in den Herzen der Baden-Württemberger einen festen Platz habe.

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Rückblick und Erwartungen

In der anschließenden Podiumsrunde warfen die Podiumsgäste einen Blick auf die Anfänge der partnerschaftlichen Beziehungen und auf die Erwartungen an eine vertiefte Länderpartnerschaft. Erich Schneider, Landtagspräsident a.D., berichtete davon, wie aus ein Delegationsbesuch burundischer Parlamentarier im Landtag und dem Gegenbesuch in Burundi der Startschuss zu den Beziehungen aus dem Parlament heraus fiel. Dr. Karl-Hans Schmid zeigte auf, wie sich die SEZ in der Folge der kriegerischen Auseinandersetzungen in Burundi den Initiativen annahm und daraus das Burundi-Netzwerk der SEZ mit seinen halbjärhlichen Treffen entstand.

Rudolf Decker freut sich als ehemaliger Landtagsabgeordneter und Mitinitiator der Partnerschaft über die aktuelle Dynamik und sprach von einer Herzensbeziehung, in der die Freundschaft zwischen den Menschen eine zentrale Rolle spiele. Pater Déogratias Maruhukiro betonte als Vertreter der Diaspora die Rolle der von Bildung und Friedensarbeit für die nachhaltige Entwicklung in seinem Land hervor und setzte so bereits thematische Akzente. Wichtig sei unter Partnern miteinander ins Gespräch zu kommen und so eine Beziehung auf Augenhöhe zu erreichen.

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Arbeitsgruppen an Thementischen

Nach der Podiumsrunde waren die Teilnehmenden dazu aufgerufen, sich an Thementischen zu Arbeitsgruppen zusammenzufinden. In mehreren Sektoren, wie Gesundheit, Bildung, Wirtschaft, entwickelten sie erste Impulse zur weiteren Ausgestaltung der Partnerschaft mit dem ostafrikanischen Land Burundi. Die Tische dienten vor allem einem ersten Kennenlernen und der Bestandsaufnahme, sowie einer ersten Abstimmung mit der Vereinbarung eines weiteren Termins für die Arbeitsgruppe.

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Letzte Aktualisierung:  06.12.2016Seite drucken | nach oben

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