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Republik Burundi

Die Republik Burundi gehört zu den kleinsten Ländern auf dem afrikanischen Kontinent. Das Land liegt im östlichen Zentralafrika zwischen zwei der größten Seen des Kontinents, dem Viktoriasee und der nördlichen Spitze des Tanganjikasees. Es wird von einem Hochplateau durchzogen, das auf über 2.700 Meter ansteigt. Burundi grenzt im Norden an Ruanda, im Osten an Tansania und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Durch das dicht besiedelte Land zieht sich eine hügelige Hochebene mit Savannen und Wäldern. Hier herrscht ein tropisch-feuchtes Klima mit milden Temperaturen. Der Jahreskreislauf Burundis wird von zwei Regenzeiten bestimmt.

Landkarte von Burundi. Foto: CIA

Bujumbura ist die Haupt- und Hafenstadt Burundis. Sie liegt am nordöstlichen Ufer des Tanganjikasees an einem Berghang. Es ist die größte Stadt des kleinen Landes und dessen wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die weiteren Großstädte sind Gitega, Ngozi, Rumonge und Muyinga.

In Burundi gibt es zwei offizielle Amtssprachen: Kirundi und Französisch (Burundi war ehemals belgische Kolonie und ist seit 1. Juli 1962 unabhängig). Ca. 65 Prozent aller Burundier sind Katholiken, 13 Prozent Protestanten, zwei bis drei Prozent Moslems sowie 20 Prozent Anhänger traditioneller Religionen. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei ca. 900 Millionen Euro und das Pro-Kopf-BIP bei ca. 80 Euro. Der Wechselkurs beträgt bei 1 EUR = 1.550 Burundische Franc (BIF) (Stand: September 2010).

Landschaft in Burundi mit dem Tanganjika-See im Hintergrund Foto: Weingärtner, SEZ

Rund 8,5 Millionen Einwohner leben in Burundi. Mit einer Einwohnerzahl von 305 pro Quadratkilometer gehört das Land nach Ruanda zum zweit dichtest bevölkerten Staat in Afrika. 90 Prozent der Bevölkerung lebt von der Subsistenzwirtschaft, also von Ackerbau und Viehzucht für den Eigenbedarf.

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Letzte Aktualisierung:  06.12.2016Seite drucken | nach oben

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