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Hintergrund

Baden-Württemberg – Burundi

Zwischen Baden-Württemberg und Burundi bestehen seit vielen Jahren Partnerschaftliche Beziehungen auf kirchlicher und privater Ebene. In den 1980er Jahren wurden durch den Landtag von Baden- Württemberg unter dem Engagement des ehemaligen Landtags-präsidenten Erich Schneider auch auf politischer Ebene Verbindungen aufgenommen und verschiedene Vorhaben zur Entwicklung des Landes umgesetzt, beispielsweise in der Wasserversorgung, im Gesundheitswesen oder in der beruflichen Bildung. Während des Bürgerkrieges und der Militärherrschaft waren die offiziellen Kontakte des Landes Baden-Württemberg unterbrochen. Nicht jedoch die vielen Verbindungen innerhalb kirchlicher und privater Kreise und Organisationen.

Netzwerkaufbau und -pflege der SEZ

Für diese und mit ihnen hat die SEZ insbesondere in den Krisenjahren 1993 bis 2005 über den Aufbau eines weit reichenden Netzwerkes und die Finanzierung von Projekten die Partnerschaftliche Zusammenarbeit gefördert und die Verbindungen gestärkt.

Peter Hauk MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion bei der Delegationsreise nach Burundi im Februar 2009, Foto: Archiv SEZ

Im Februar 2009 reiste eine offizielle Delegation unter der Führung des damaligen Landwirtschaftsministers Baden-Württemberg und derzeitigen Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk MdL zu Sondierungsgesprächen mit dem Staatspräsidenten, Regierungsvertretern, Parlamentsmitgliedern und Vertretern von Kirchen und Nicht-Regierungsorganisationen nach Burundi. Delegationsmitglieder waren Vertreter aus Parlament, Wirtschaft, Wissenschaft, den Kirchen und der Medien. Es wurde sondiert und geprüft, inwieweit alte Partnerschaften noch existieren und neue initiiert werden könnten. Ergebnis der Reise: Vor dem Hintergrund der demokratischen Stabilisierung des Landes sollte die Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Burundi auf Landesebene wieder aufgenommen und vertieft werden.

Aufbau des Kompetenzzentrums Burundi

Hierzu hat das Land Baden-Württemberg die SEZ mit der Bündelung und Koordinierung der Aktivitäten nach Burundi, der Betreuung der mit Landesmitteln geförderten Projekte sowie dem Ausbau der Partnerschaftlichen Beziehungen beauftragt. Zur Umsetzung dieser Aufgaben sowie als Schnitt- und Servicestelle dient das Kompetenzzentrum Burundi.

Zur besseren Koordinierung der baden-württembergischen Aktivitäten in Burundi und als Ansprechpartner wurde während der Projektprüfungsreise der SEZ vom 25. Januar bis 6. Februar 2011 ein Koordinierungskreis Baden-Württemberg in Burundi gegründet.

Gründung eines Partnerschaftszentrums

Seit der Einführung des PromotorInnen-Programms in Baden-Württemberg ist das Kompetenzzentrum Burundi Teil des Partnerschaftszentrums der SEZ, das am 19. Februar 2014 offiziell durch den SEZ-Stiftungsratsvorsitzenden Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten, eröffnet wurde. Handlungsbereitschaft zu wecken, das entwicklungspolitische Engagement vielfältig zu unterstützen, eine Plattform zu bieten sowie zu Vernetzung und Austausch anzuregen, sind wichtige Arbeitsfelder des Zentrums. Die Eröffnung erfolgte im Rahmen der 1. Burundi-Akteurskonferenz.

Letzte Aktualisierung:  06.12.2016Seite drucken | nach oben

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