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Abgeschlossene Projekte
Bereits 2009 wurden aus den Fördermitteln des Landes Baden-Württembergs insgesamt sieben Vorhaben mit einem Fördervolumen von 91.500 Euro in Burundi in den Bereichen Wasserversorgung, Alphabetisierung, Grundbildung und berufliche Bildung sowie Gesundheitsfürsorge bewilligt.
In dieser Rubrik stellen wir die abgeschlossenen Projekte vor, die aus den Mitteln des Landes Baden-Württemberg seit 2009 gefördert wurden.
Im Februar 2011 waren Néhémie Nduwimana und Alexandre Habonimana von der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Bujumbura zu einer dreiwöchigen Schulung in Stuttgart, um sich mit Methoden der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln vertraut zu machen. Seit 2008 gibt es an der EPCM, eine Einrichtung der Fondation Stamm, eine Fachschule für Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) mit einem eigenen Schulungslabor. Die Kerschensteinerschule unterstützt diese Fachschule seither im Rahmen einer Projektpartnerschaft.
Im Jahr 2008 nahm die Fondation Stamm das Berufsbildungszentrum „Twubake Kazoza Keza“ in Betrieb. Rund 100 Jugendliche können hier in zunächst einjährigen Ausbildungsgängen ausgebildet werden. Gefördert mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg konnte nun ein weiterer Ausbildungsgang etabliert werden: die Ausbildung zum Installateur („Klempner“).
Im Frühjahr 2001 öffnete die Shombo-Klinik offiziell ihre Pforten. 2009 wurde die Wasserversorgung der Klinik immer schlechter. Unterirdische Rohrleitungen waren an mehreren Stellen durchgerostet und die beiden Reservoirs sanierungsbedürftig. Die Wasserversorgung konnte im Verlauf des Jahres 2010 saniert werden.

Innerhalb von drei Jahren erhielten burundische Waisenkinder in Rutana ein neues Zuhause mit solarer Stromversorgung und fließendem Wasser. Dieser Erfolg gründet auf der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem burundischen Priester Père Nicolas Niyungeko und den beiden Waiblinger Kirchengemeinden sowie zahlreichen weiteren Bürgern der Stadt. Gemeinsam haben sie den Bau des Waisenheimes mit funktionsfähiger Ausstattung, insbesondere der Wasserleitung, möglich gemacht.
Wasser in bester Qualität rund um die Uhr ist hierzulande längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch in vielen Ländern ist die Wasserversorgung nicht geregelt. Aus Solidarität mit den Menschen in Burundi und Tansania unterstützt der Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) daher seit vielen Jahren verschiedene kleinere Wasserprojekte als Hilfe zur Selbsthilfe.

Bis 2004 gab es in Nyamiyaga keine Grundschule und die Kinder mussten rund eineinhalb Stunden zur nächst gelegenen Schule laufen. Die meisten Kinder hatten somit nicht die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Seit 2004 hat die baden-württembergische Initiative von Kaplan Harerimana die Dorfbewohner zum Aufbau einfacher Schulräume motiviert.
Letzte Aktualisierung: 26.01.2012Seite drucken | nach oben










