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Diskussionsrunde zur politischen Situation in Burundi

v.l.n.r.: Steffen Groß (SEZ), Rainer Lang (Geschäftsführender Vorstand SEZ), Pacifique Nininahazwe (FOCODE), Minister Peter Friedrich, Pater Dégratias Maruhukiro (Universität Freiburg), Prof. Hartmut Hamann (Hamann Rechtsanwälte), Gesine Ames (Ökumenisches Netz Zentralafrika), Foto: SEZ

Rund 50 interessierte Teilnehmer verfolgten am Abend des 9. Dezember 2014 im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof in Stuttgart eine Diskussion zur politischen Situation im baden-württembergischen Partnerland Burundi im Vorfeld der dortigen Wahlen im Jahr 2015. Fundierte Einblicke aus erster Hand lieferte dabei der burundische Menschenrechtler Pacifique Nininahazwe. Weiterhin diskutierten der in Baden-Württemberg für die Entwicklungspolitik zuständige Minister Peter Friedrich, Pater Déogratias Maruhukiro aus Freiburg sowie der Stuttgarter Rechtsanwalt Professor Hartmut Hamann. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und das Ökumenische Netzwerk Zentralafrika (ÖNZ) aus Berlin organisierten die Veranstaltung gemeinsam mit Unterstützung durch das Staatsministerium Baden-Württemberg.

Unterstützung für Fischereikooperative in Burundi

Mitglieder der Fischereikooperative in Rumonge am Tanganjikasee in Burundi freuen sich über den neuen Bootsmotor (Foto: Nouvelle Espérance)

Die grüne Landtagsabgeordnete Gisela Splett unterstützt eine Fischereikooperative am Tanganjikasee in Burundi mit einer Spende. Eine Sturmflut hatte die gesamte Ausrüstung der Fischer zerstört. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht die Anschaffung neuer Holzboote und Netze und verhilft sowohl den Fischern als auch den Frauen, die den Fisch verarbeiten, wieder zu einer gesicherten Existenz. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) hat weitere Spenden eingeworben und koordiniert das Hilfsprojekt gemeinsam mit dem burundischen Partner, dem Centre Nouvelle Espérance unter Leitung des gebürtigen Westerheimer Paters Benno Baumeister.

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Lokales Handeln für globale Ziele: 4. Stuttgarter Forum für Entwicklung diskutiert Zukunftsfragen

Die Rolle lokaler Akteure und ihrer Partner im Süden für eine weltweite nachhaltige Entwicklung sowie konkrete Handlungsbeispiele diskutierten am Freitag, 17. Oktober 2014, knapp 600 Teilnehmer auf dem 4. Stuttgarter Forum für Entwicklung der SEZ und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH im Haus der Wirtschaft Stuttgart. In zwölf Fachforen und einem Schülerforum beschäftigten sich die Teilnehmer mit drängenden globalen Zukunftsfragen wie nachhaltiger Ernährung, universellen Entwicklungszielen oder kommunalen Entwicklungspartnerschaften. 

Eröffnet wurde der Kongress vom baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller MdL und Johannes Krassnitzer von den Vereinten Nationen. In der Abschlussdiskussion am späten Nachmittag sprach Günther H. Oettinger, EU-Kommissar und Vize-Präsident der Europäischen Union, über die Bedeutung des lokalen Engagements für den weltweiten Entwicklungsprozess. Die Ergebnisse des Forums fließen als zentraler Beitrag aus Baden-Württemberg in die Zukunftscharta des BMZ sowie in die UN-Konsultation ein.

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Zum ausführlichen Programm des 4. Stuttgarter Forums für Entwicklung >

Neue Perspektive für Erdrutsch-Opfer in Burundi

Die Opfer eines Erdrutsches im baden-württembergischen Partnerland Burundi kann die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) mit mehr als 11.000 Euro unterstützen. Mit den Mitteln werden Häuser wieder aufgebaut, wodurch rund 450 Menschen wieder ein Dach über dem Kopf haben. Lokaler Partner beim Wiederaufbau ist die seit Jahrzehnten in Burundi tätige Organisation Fondation Stamm. Nach der Katastrophe Anfang des Jahres hatte die SEZ zu Spenden aufgerufen. Initiiert wurde die Aktion von der entwicklungspolitischen Sprecherin der Fraktion der Grünen im Landtag und stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungsrats der SEZ, Petra Häffner. Zur Pressemitteilung

SEZ informiert Abgeordnete über Burundi

v.l.n.r.: Rainer Lang (Geschäftsführender Vorstand,SEZ), Theresa Schächter (GIZ), Pater Déogratias Maruhukiro (Universität Freiburg), Landtagspräsident Guido Wolf MdL, Dr. Helga Dickow (Arnold Bergsträsser-Institut Freiburg), Steffen Groß (SEZ), Foto: SEZ

Über das politische Geschehen im baden-württembergischen Partnerland Burundi informierten sich Landtagspräsident Guido Wolf MdL und rund 20 weitere Abgeordnete sowie  Mitglieder der Landtagsverwaltung am Abend des 8. Juli 2014 im Plenarsaal des Landtags. Die Informationsveranstaltung wurde von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) in Zusammenarbeit mit der Verwaltung des Landtags organisiert.

Der Theologe Pater Déogratias Maruhukiro und die Politikwissenschaftlerin Dr. Helga Dickow gaben einen detaillierten Einblick in das politische System der Republik Burundi sowie das aktuelle politische Geschehen vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen im kommenden Jahr. Theresa Schächter, Ländermanagerin Burundi bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), infomierte darüber hinaus über Möglichkeiten der Kooperation. Die anschließende Fragerunde zeigte das äußerst große Interesse der Abgeordneten wie auch der Mitarbeiter der Landtagsverwaltung am Partnerland Burundi. Ein informeller Austausch mit intensiven Gesprächen schloss sich dem offiziellen Teil an.

Partnerschaftsvereinbarung mit Burundi

Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Zur Vertiefung der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und der Republik Burundi unterzeichneten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Laurent Kavakure, Minister für auswärtige Beziehungen und internationale Zusammenarbeit der Republik Burundi, am 16. Mai 2014 eine förmliche Partnerschaftsvereinbarung. Das bisher schon starke Engagement im Land für Burundi soll nun weiter mit Leben gefüllt werden. Eine zentrale Rolle dabei spielt das Partnerschaftszentrum der SEZ. Als Schnitt- und Servicestelle bündelt und koordiniert es die baden-württemberischen Aktivitäten mit Burundi. Das Zentrum greift dabei auf die jahrzehntelangen Erfahrungen der SEZ und ihres großen Burundi-Netzwerkes zurück.

 

Hier gelangen Sie über die Webseite des Staatsministeriums

zur Pressemitteilung vom 16. Mai 2014

zur Partnerschaftserklärung (deutsch)

zur Partnerschaftserklärung (franzöisch)

 

Buchveröffentlichung zu Burundi

“Yambu! Das Burundi-Tagebuch” eignet sich für alle, ob jung oder alt, die sich für eine ernsthafte und zugleich sympathische Auseinandersetzung mit einem afrikanischen Land begeistern lassen. Ziser’s Geschichte empfiehlt sich natürlich auch für Menschen, die einmal nach Burundi reisen möchten oder bereits dort waren. Nicht zuletzt kann es dazu beitragen, über herkömmliche Statistiken und Berichte bekannter Hilfsorganisationen und Medien hinaus über das Partnerland Baden-Württembergs in Ostafrika zu informieren. Rezension weiterlesen

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Letzte Aktualisierung:  11.12.2014Seite drucken | nach oben

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Fax 0711 / 2 10 29-50
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